Noch eine Ehrung: Bayern-Fußballer erhalten Laureus

von Marcel Breuer21:28 Uhr | 06.05.2021
Können sich über die nächste Ehrung freuen: Der FC Bayern München. Foto: Matthias Balk/dpa
Noch vor der nächsten möglichen deutschen Fußball-Meisterschaft kann sich der FC Bayern München über den Laureus-Preis als Mannschaft des Jahres freuen.

Nach der überragenden Saison des letztjährigen Champions-League-Gewinners mit insgesamt sechs Titeln kürte die Laureus World Sports Academy die Profis des scheidenden Trainers Hansi Flick am Donnerstag als bestes Team. Die diesjährigen Gewinner wurden im Rahmen einer digitalen Preisverleihung in Sevilla bekanntgegeben.

FC Bayern München
Bundesliga
Rang: 1Pkt: 78Tore: 99:44



«Dieser Laureus Award ist nun die krönende siebte Trophäe in einem Jahr, das wir nie vergessen werden», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Schon 2014 waren die Bayern zum Gewinner gekürt worden. Der 2020 für sein Lebenswerk geehrte frühere Basketball-Star Dirk Nowitzki unterstrich, das Bayern-Motto «Mia san mia» bedeute mehr als nur den Gewinn von Trophäen. «Auch die Pflichten, die mit Ruhm und Erfolg einhergehen, werden wahrgenommen. Der Einsatz gegen Rassismus oder die Spielerinitiative #WeKickCorona sind nur zwei der vielen Projekte, die der Verein auf den Weg gebracht hat», sagte Nowitzki.

Hans-Dieter Flick
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Die Einzel-Auszeichnungen vergab die Jury an Tennis-Stars: bei den Herren an den Spanier Rafael Nadal und bei den Damen an die Japanerin Naomi Osaka, die sich auf dem Weg zum US-Open-Titel 2020 für die Bewegung Black Lives Matter eingesetzt hatte.

In weiteren Kategorien gingen Preise unter anderen an Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton für seinen Kampf gegen Rassismus, den ägyptischen Fußball-Star Mohamed Salah vom FC Liverpool für sein soziales Engagement und Quarterback Patrick Mahomes vom letztjährigen Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs. Tennis-Ikone Billie Jean King aus den USA, die sich seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung einsetzt, wurde für ihr Lebenswerk geehrt. Der kanadische Snowboarder Max Parrot erhielt den Preis für sein Comeback nach seiner Krebserkrankung. Chris Nikic gewann die Publikumsabstimmung für den Sportmoment: Der 21-jährige Amerikaner absolvierte als erster Mensch mit Down-Syndrom einen Ironman-Triathlon.


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(dpa)

Am besten ist, man holt ihn ins Zelt. Es ist besser, jemand pinkelt aus dem Zelt nach draußen als von draußen ins Zelt.

— Rene C. Jäggi, designierter Präsident des 1. FC Kaiserslautern, zur Überlegung, Oppositionsführer Andreas Kirsch mit in den Aufsichtsrat einzubeziehen