Ringen um Real-Schreck Dennis: BVB mit erstem Angebot gescheitert?

von David Di Tursi11:57 Uhr | 15.04.2020
PSG-Spieler Juan Bernat (l) behauptet sich gegen Emmanuel Dennis vom FC Brügge. Foto: Thibault Camus/AP/dpa
Bereits im Februar kochten die Gerüchte hoch, dass Borussia Dortmund ein Auge auf Emmanuel Dennis geworfen hat. Der Offensivallrounder steht aktuell beim FC Brügge unter Vertrag. Neben dem BVB haben jedoch bereits zahlreiche Vereine aus ganz Europa ihre Fühler nach dem Nigerianer ausgestreckt. Ein erstes Angebot der Dortmunder soll in Belgien nun auf taube Ohren gestoßen sein.

Zwei Tore gegen Real Madrid

Erstmals europaweit auf sich aufmerksam machen konnte Dennis während der Partie bei Real Madrid am 2. Spieltag der diesjährigen Champions-League-Gruppenphase. Beim Gastspiel der Brügger im Santiago Bernabeu erzielte er zwei Tore und sicherte seiner Mannschaft bei den Königlichen so einen Zähler. Für die Scouts in den europäischen Topligen ist der 22-Jährige jedoch ohnehin kein Unbekannter mehr. Schon im letzten Sommer soll ein Wechsel in die französische Ligue 1 im Raum gestanden haben. Sowohl Stade Rennes als auch OGC Nizza galten als interessiert. Laut der belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“ sollen mit der AS Monaco, Sampdoria Genua sowie Brighton & Hove Albion, Newcastle United, Sheffield United und dem FC Watford weitere Interessenten hinzugekommen sein. Von all den genannten Namen ist der BVB rein sportlich gesehen sicherlich der attraktivste. Was die Ablösesumme betrifft scheinen die Vorstellungen allerdings noch etwas auseinander zu liegen.

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Emmanuel Dennis
BrüggeAngriffNigeria
Zum Profil

Person
Alter
22
Größe
1,74
Gewicht
67
Fuß
R
Saison 2020/2021

Jupiler League

Spiele
3
Tore
-
Vorlagen
-
Karten
2--


Dennis im Fokus von Bayer und RB

So schreibt „voetbalprimeur“ in Berufung auf „OwngoalNigeria.com“, dass Brügge ein erstes Angebot der Schwarz-Gelben in Höhe von zehn Millionen Euro abgelehnt habe. Bei einem Verkauf von Dennis, der laut „transfermarkt.de“ mit einem Marktwert von 13,5 Millionen Euro noch einen Vertrag bis 2022 hat, will der 15-malige belgische Meister jedoch mindestens 20 Millionen Euro einnehmen. Die Gesprächewurden daher auf Eis gelegt, könnten jedoch schon bald wieder aufgenommen werden. Schließlich spielen die finanziell unsicheren Corona-Bedingungen derzeit bei Transferverhandlungen eine maßgebliche Rolle.



Seinen zukünftigen Arbeitgeber scheint sich Dennis beinahe aussuchen zu können. Zuletzt berichtete der „Eurosport“-Journalist Manu Lonjon, dass neben Neapel und Southampton nun auch Leverkusen und Leipzig ihre Hüte in den Ring geworfen haben. Dennis‘ Abgang scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein. Unklar ist, ob und wann Dortmund, dass aktuell die Nase vorn hat, den Transfer auch tatsächlich perfekt machen kann.


(fussballeck)



Wer am Samstag nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, der kann ja am Sonntag noch laufen.

— Werner Lorant