Wolfsburg und Bremen mussten sich einigen – So kam Kohfeldt zum VfL

von katharina.goeke17:49 Uhr | 03.11.2021
Wolfsburg und Bremen mussten sich einigen – So kam Kohfeldt zum VfL
Foto: Foto: Getty Images

Florian Kohfeldt ist seit einer guten Woche der neue Cheftrainer vom VfL Wolfsburg. Doch bevor der Wechsel über die Bühne gehen konnte, mussten die VfL-Verantwortlichen nach Informationen der „Sport Bild“ noch mit Werder Bremen verhandeln.

Kohfeldt hatte noch Vertrag in Bremen

Am 16. Mai 2021 wurde Kohfeldt nach dreieinhalb Jahren als Chefcoach von Werder beurlaubt. Jetzt hat er einen neuen Trainerjob gefunden und zwar beim VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen haben vor gut eineinhalb Wochen Mark van Bommel als Trainer entlassen und präsentierten schnell einen Nachfolger. VfL-Boss Jörg Schmadtke hatte wohl schon länger ein Auge auf den 39-Jährigen geworfen.

Die Wolfsburg-Bosse, Schmadtke und Marcel Schäfer, haben, wie die „Sport Bild“ berichtete, schon am Abend nach dem Rauswurf von van Bommel mit ihrem jetzt aktuellen Coach Gespräche geführt. Nachdem sich beide Seiten einig waren, mussten die Verantwortlichen der Wölfe noch mit Bremen verhandeln. Denn auch wenn Kohfeldt schon seit Mai nicht mehr an der Seitenlinie des Bundesliga-Absteigers steht, hatte er noch einen laufenden Vertrag bis 2023 mit den Grün-Weißen. Der „Sport Bild“ zufolge hätte Werder seinem Ex-Trainer noch 1,5 Millionen Euro geschuldet. Das hätten dann die Wölfe übernehmen müssen. Und darüber mussten sich beide Klubs einig werden.

Erfolgreicher Deal für den VfL

Und das taten sie dann auch. Bremen machte seine Ansprüche auf eine Ablöse nicht geltend, dafür muss man in der Hansestadt das Gehalt von Kohfeldt nicht weiterzahlen. Damit waren beide Vereine zufrieden. Und für die Niedersachsen scheint sich der Deal sehr gelohnt zu haben. Denn seit der gebürtige Siegener an der Seitenlinie steht, gewinnen die Wölfe wieder. Direkt zum Einstand gab es einen Sieg gegen Bayer Leverkusen und auch seine Champions League-Premiere konnte der neue Trainer für sich entscheiden. Der VfL besiegte RB Salzburg mit 2:1 und darf vom Achtelfinale träumen.

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Der sollte von der Innsbrucker Universität ausgestellt werden. Einen Menschen mit so wenig Hirn gibt's ja net.

— Max Merkel über Friedl Koncilia