«Zettel-Ewald» Lienen muss sich im digitalen Zeitalter aus der neuen Trainer-Generation Spott anhören.
Ewald Lienen
•Trainer•Deutschland
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Der langjährige Bundesliga-Coach beschwerte sich bei einer Podiumsdiskussion des Trainerkongresses des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer in Kassel über die vielen Mails, die er immer wieder von Personen erhalte - die nur drei Türen weiter säßen.
Der Mainzer Bundesliga-Coach Sandro Schwarz (40) gab dem 25 Jahre älteren Technischen Direktor von Zweitligist FC St. Pauli einen launigen Seitenhieb mit: «Das sagt ausgerechnet der Mann, der 47 Zettel schreibt jede Woche.» «Das ist ja nur für mich!», verteidigte sich Lienen. Der frühere Coach - unter anderem von Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und 1. FC Köln - hat seinen Spitznamen daher, weil er sich auf der Trainerbank immer eifrig Notizen machte.
(dpa)
Heute ist es leider so, dass die Berater ihren Jungs sagen: Ich mach' aus dir einen Millionär. Sie sagen leider nicht: Ich mach' aus dir einen guten Fußballer.
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