3. Liga: MSV nur Remis - Enger Aufstiegskampf

von Jean-Pascal Ostermeier16:15 Uhr | 13.06.2020
Duisburg kam gegen Würzburg nicht über ein 1:1 hinaus
In der 3. Fußball-Liga spitzt sich der Aufstiegskampf immer weiter zu. Am 32. Spieltag patzte Tabellenführer MSV Duisburg beim 1:1 (0:1) gegen die Würzburger Kickers. Eintracht Braunschweig kam gegen die SG Sonnenhof Großaspach zu einem schwer erkämpften 2:1 (1:0) und verkürzte den Rückstand auf die Zebras auf einen Punkt. Die Kickers rangieren vier Zähler hinter dem MSV auf Rang fünf.


Hendrik Hansen (45.+4) war für die Kickers in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:0 erfolgreich. Sinan Karweina (90.+2) rettete den Meiderichern wenigstens noch einen Punkt. Für die Braunschweiger trafen Martin Kobylanski (19.) und Marvin Pourie (88.). Kai Brünker (79.) hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen.

1860 München unterlag gegen Hansa Rostock 0:1 (0:0) und verlor wertvollen Boden. Pascal Breier (60.) traf zum Sieg für die Mecklenburger, die sich auf Platz vier verbesserten.



Der 1. FC Magdeburg feierte im Abstiegskampf unter dem neuen Trainer Thomas Hoßmang gegen Viktoria Köln einen 2:0 (1:0)-Erfolg. Marcel Costly (29.) und Anthony Roczen (90.) schossen die Tore für den ehemaligen Europapokalsieger der Pokalsieger. Unter der Woche hatte der FCM die Trennung von Coach Claus-Dieter Wollitz und die Verpflichtung von Hoßmang beschlossen.

Der 1. FC Kaiserslautern gewann gegen den Chemnitzer FC 2:0 (0:0). Lucas Röser (66.) und Manfred Starke (76.) waren für die Roten Teufel erfolgreich. Der Chemnitzer Philipp Hosiner hatte zuvor einen Foulelfmeter neben das Tor (40.) geschossen. Torlos trennten sich Preußen Münster und der FC Ingolstadt.


Der Hallesche FC hatte im Abstiegskampf schon am Freitagabend einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg gewann beim SV Meppen mit 3:2 (1:0).

(sid)

Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind zehn Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent.

— Werner Hansch