Man-City-Chef wehrt sich gegen Vorwürfe: «Nicht wahr»

von Marcel Breuer18:05 Uhr | 19.02.2020
Ferran Soriano (M.) wehrt sich gegen den Champions-League-Ausschluss von Manchester City. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa
Manchester (dpa) - Manchester Citys Geschäftsführer Ferran Soriano hat erneut jegliche Verstöße gegen das Financial Fairplay bestritten.


«Die Fans können sich zweier Dinge sicher sein. Das erste ist, dass die Vorwürfe falsch sind», sagte Sorriano in einem Video-Interview, das der englische Fußball-Meister am Mittwoch im Internet veröffentlichte. «Und das zweite ist, dass wir alles tun werden, was möglich ist, um das zu beweisen.»

Man City war am Freitag von der UEFA für die kommenden beiden Spielzeiten aus dem Europapokal ausgeschlossen worden und muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen. Der Club von Startrainer Pep Guardiola soll Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht haben. Die Anschuldigungen seien «einfach nicht wahr», betonte Sorriano im Interview.

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Zuvor hatte der aus Abu Dhabi alimentierte Club angekündigt, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen, um das UEFA-Urteil anzufechten. «Wir streben eine zeitnahe Lösung an, die natürlich durch einen gründlichen und fairen Prozess erfolgt», sagte Sorriano. «Ich hoffe also, dass das noch vor dem Sommer abgeschlossen ist.»

In der laufenden Saison ist Manchester City noch in der Champions League vertreten. Im Achtelfinal-Hinspiel muss die Mannschaft um den deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan am 26. Februar bei Real Madrid antreten. Das Rückspiel findet am 17. März in Manchesters Etihad-Stadion statt.

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