Luzern gelang EL-Quali im Showdown

von Günther Jakobsen13:39 Uhr | 19.05.2014

Der FC Luzern mobilisierte noch einmal seine letzten Kräfte und bezwang den Konkurrenten aus Thun klar mit 3:0. Basel, die Young Boys und Sion beendeten die Saison gegen Lausanne, Sankt Gallen und die Grasshoppers jeweils mit einem Sieg. Zürich und Aarau teilten sich die Punkte.

Der neue und alte Meister, FC Basel, verabschiedete sich standesgemäß mit einem Sieg aus der Saison von seinem Torhüter Sommer, der zu Gladbach wechselt, von Stürmer Stocker, der nach Berlin wechselt und aus von Außen nicht ersichtlichen Gründen auch von seinem erfolgreichen Trainer Murat Yakin, dessen Zukunft noch offen ist. Es war zwar keine Gala gegen den Absteiger Lausanne-Sport, aber es reichte dank einem frühen Tor von Ajeti, einem Doppelpack von Calla und einem späten Treffer von Serey Die zum letztlich klaren 4:2. Für die Waadtländer traf Tafer zum zwischenzeitlichen Ausgleich und Coly zum Anschlusstreffer zum 3:2.

Dem FC Thun hätte im Direktduell gegen den FC Luzern ein Unentschieden gereicht, um nächste Saison europäisch zu spielen. Doch die Innerschweizer spielten defensiv solide und offensiv erstaunlich effizient. Winter und Wiss trafen vor der Pause. Mikaris Tor zum 3:0 entschied dann die Partie. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Berner Oberländer nur noch zu zehnt, weil Sanogo mit einer harten Roten Karte vom Platz gestellt wurde.

Das Abschiedsspiel von Christoph Spycher bei den Berner Young Boys begann gegen Sankt Gallen mit einem Blitzstart. Steffen traf nach einem langen Einwurf von Lejacs nach einer Minute. 72 Minuten später entschied Michael Frey das Spiel mit einer schönen Einzelleistung. Zuvor hatten die Ostschweizer die Torumrandung getroffen, blieben aber sonst eher zurückhaltend.

Ebenfalls ein frühes Tor gelang Assifuah gegen die Zürcher Grasshoppers. Er legte zudem zwanzig Minuten später für Sion nach. Noch vor der Pause gelang Feltscher der Anschlusstreffer. Doch zwei Minuten nach seiner ersten Einwechslung für den FC Sion erzielte Follonier für sein neues Team bereits das entscheidende Tor zum 3:1-Schlussresultat.

Der FC Zürich und der FC Aarau beendeten ihre Saison mit einem 2:2-Unentschieden. Die Gastgeber legten durch Pedro Henrique und Schönbächler vor, die Aargauer konnten durch Lüscher und Burki jeweils ausgleichen.

Andreas Beck, Bern



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