Gelb-Verwarnungen verfallen nach Achtelfinale

von Marcel Breuer10:57 Uhr | 05.08.2020
Die UEFA modifizierte die Regel zu den Sperren nach Gelben Karten. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa
Gute Nachricht für den FC Bayern und RB Leipzig: Die UEFA hat vor den Blitzturnieren in der Champions League und Europa League ihre Regel zu Gelb-Sperren geändert. Verwarnungen werden diesmal bereits nach dem Achtelfinale und nicht erst nach dem Viertelfinale gestrichen.

Joshua Kimmich und Thiago, die bislang je zweimal verwarnt wurden, müssen somit in der Fußball-Königsklasse keine Sperre mehr fürchten, sollten sie im Achtelfinalrückspiel am Samstag gegen den FC Chelsea keine weitere Gelbe Karte sehen. Durch die Verletzung von Rechtsverteidiger Benjamin Pavard wäre eine Sperre für dessen Platzhalter Kimmich für die Münchner besonders ärgerlich. Thiago ersetzt den deutschen Nationalspieler dafür auf der Sechserposition.



Bei RB Leipzig waren Marcel Sabitzer und Amadou Haidara mit zwei Gelben Karten vorbelastet. Diese wurden nun aber schon vor dem Viertelfinale der Sachsen am 13. August gegen Atlético Madrid von der UEFA aus dem Sündenregister gelöscht. Die UEFA begründete die Entscheidung mit der Reduzierung von Viertelfinale und Halbfinale auf ein K.o.- statt Hin- und Rückspiel. Letztlich soll vermieden werden, dass ein Spieler wegen einer Gelbsperre das Endspiel verpasst.



Von den drei deutschen Europa-League-Clubs betrifft die neue Regel bei Eintracht Frankfurt David Abrahahm und Daichi Kamada, bei Bayer Leverkusen Mitchell Weiser und beim VfL Wolfsburg unter anderen Maximilian Arnold und Wout Weghorst.

© dpa-infocom, dpa:200805-99-48580/2

(dpa)

Ich habe den Schiedsrichter Eierkopp genannt. Im Rheinland, wo ich herkomme, ist das keine Beleidigung.

— Kölns Manager Jörg Schmadtke über Schiedsrichter Guido Winkmann, der ihn bei einem 1:1 in Bremen auf die Tribüne verbannt hatte