Trainer Stefan Leitl hat seinem Ex-Club Greuther Fürth das nächste Frust-Erlebnis in der 2. Fußball-Bundesliga verabreicht. Der einstige Aufstiegscoach der Franken konnte an seiner einstigen Wirkungsstätte im Ronhof am Tag der tollen Tore mit
Hannover 96 ein 3:1 (2:0) bejubeln.
Angreifer Nicola
Tresoldi (16. Minute) nach einem feinen Spielzug, Außenverteidiger
Derrick Köhn (22.) mit einem fulminanten Schuss unter die Latte und Ex-Nationalspieler
Marcel Halstenberg per Kopf trafen für die Niedersachsen.
Fürths gesperrter Trainer
Alexander Zorniger musste auf der Tribüne trotz des famosen Distanzschusses zum 1:2 von
Julian Green (50. Minute) die nächste Niederlage nach dem 0:5 gegen Hertha BSC ertragen. Am Spielfeldrand war Stefan Kleineheismann verantwortlich.
Fürther Defensive zu anfällig
Die Gastgeber kamen vor 10.091 Zuschauern erst in Rückstand liegend besser in Fahrt. Es gab bereits in der Schlussphase der ersten Hälfte mehrere gute Torchancen. Aber auch nach Greens Treffer blieb die Fürther Defensive zu anfällig. Torwart
Jonas Urbig verhinderte gegen
Cedric Teuchert noch das 1:3 (51.), das dann Halstenberg nach einem Einwurf erzielte. Für Hannover war es der zweite Saisonsieg, für Fürth die dritte Niederlage.(dpa)