Karl-Heinz Feldkamp kritisiert Umgang mit Trainern

von Marcel Breuer09:08 Uhr | 31.05.2019
Der frühere Bundesliga-Trainer Karl-Heinz Feldkamp hat den Umgang mit Fußballlehrern in der heutigen Zeit kritisiert.

Dem Meistertrainer Niko Kovac vom FC Bayern München hätte er im Verlauf der Saison mehr Rückendeckung aus dem Verein gewünscht. «Ich hätte vorher gekündigt», sagte der gebürtige Oberhausener der Deutschen Presse-Agentur in Anspielung auf die anhaltende Kritik und die öffentlichen Spekulationen um seine Weiterbeschäftigung, die bis zum Pokalfinale andauerten. Feldkamp wird am 2. Juni 85 Jahre alt.



Mit Modewörtern wie «Jobgarantien» könne er nicht viel anfangen, fügte Feldkamp an, der in seiner Laufbahn dreimal den DFB-Pokal gewann sowie Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem türkischen Top-Club Galatasaray Istanbul wurde.

Vielmehr lobte er seinen ehemaligen Spieler und heutigen Trainer Friedhelm Funkel, wie er in der Winterpause öffentlich gegen seinen vorzeitigen Ruhestand und um seine Vertragsverlängerung bei Fortuna Düsseldorf kämpfte. «Vor ihm und seiner Arbeit bei Fortuna Düsseldorf ziehe ich den Hut. Wie er im Winter seinen Job behauptet und sich mit seiner Mannschaft in der Tabelle nach oben geschoben hat, das hat mich beeindruckt», entgegnet Feldkamp. «Ich würde mir nur wünschen, dass die Trainer sich in der Öffentlichkeit häufiger wehren.»

(dpa)

Relevante News

Träume, Umbrüche & Co.: Traditionsclubs in der 3. Liga
18.07.2019 07:30 | 3. Liga & Regionalligen
Sportwetten: FC Ingolstadt ist Aufstiegsfavorit in der 3. Liga
17.07.2019 10:52 | 3. Liga & Regionalligen
Krise als Konstante: Kaiserslautern zum Erfolg verdammt
16.07.2019 12:56 | 3. Liga & Regionalligen

Muss ich das jetzt als Frage verstehen oder die Antwort so beantworten, wie Sie sie in ihre Frage reingelegt haben? Sie haben Ihre Frage so gestellt, dass ich das Gefühl haben muss, als wenn ich das, was Sie gerade gesagt haben, vorher schon gesagt hätte. Das habe ich aber nicht gesagt. Dem was ich gesagt habe, möchte ich nichts hinzufügen.

— Erich Ribbeck