Zieht es Dursun zum HSV oder in die Türkei?

von marvin.worms16:48 Uhr | 03.05.2021
Serdar Dursun vom SV Darmstadt 98 ist momentan mit 21 Toren der beste Torschütze in der 2. Bundesliga. Laut der  „Hamburger Morgenpost“ ist neben dem HSV auch Fenerbahce Istanbul an dem Stürmer interessiert.

Dursun soll Terodde in Hamburg ersetzen

Gestern wurde offiziell bestätigt, dass sich Schalke 04 die Dienste von Simon Terodde für die nächste Spielzeit sichern konnte. Mit 21 Saisontoren teilt sich Terodde derzeit mit Dursun Platz eins der Torjägerliste in der 2. Bundesliga. Der HSV muss sich also um einen neuen Stürmer bemühen, obwohl man gerne mit Terodde verlängert hätte und mit ihm bei einem Aufstieg auch in die erste Liga gegangen wäre.

19

Serdar Dursun
DarmstadtAngriffTürkei
Zum Profil

Person
Alter
29
Größe
1,90
Gewicht
80
Fuß
B
Saison 2020/2021

2. Bundesliga

Spiele
30
Tore
21
Vorlagen
3
Karten
4--


Dursun, der mit seinen Toren für den Klassenerhalt des SV Darmstadt gesorgt hat, gilt als heißer Kandidat. Für den Deutsch-Türken wäre es eine Rückkehr in seine Geburtsstadt. Ein Wechsel zu S04 scheint hingegen für Dursun noch nicht vom Tisch, aber nach der Verpflichtung von Simon Terodde und der möglichen Verlängerung von Klaas-Jan Huntelaar eher unwahrscheinlich.

Auch andere europäische Vereine zeigen Interesse an Dursun

Der HSV ist mit seinem Interesse am Topstürmer der zweiten Liga nicht alleine. Unter anderem soll der türkische Erstligist Fenerbahce Istanbul Dursun auf der Liste haben. Bereits von 2011 bis 2014 spielte er in der Türkei. Anschließend wechselte er zu Greuther Fürth und schließlich zum SV Darmstadt.



Bei den Türken, die momentan auf Platz drei liegen, würde Dursun auf Weltmeister Mesut Özil treffen und dürfte sich momentan berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Saison machen.

Für den HSV rückt derweil der Aufstieg in die erste Bundesliga wieder weiter weg. Mit Dursun würde man sich für die nächste Saison in der zweiten Liga einen Stürmer holen, der seinen Erfolg in dieser Spielklasse in diesem Jahr bewiesen hat.






Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.

— Stefan Effenberg