Lautern II punktet in Saarbrücken

von Günther Jakobsen13:25 Uhr | 25.10.2016
Setzte den Schlusspunkt in Saarbrücken: Christoph Becker
Den Roten Teufeln blieb die Übernahme der roten Laterne in der Regionalliga Südwest erspart. Elversberg feierte seinen neunten Saisonsieg, Offenbach ein Comeback nach 0:2-Rückstand.

Das Spiel 1. FC Saarbrücken vs. 1. FC Kaiserslautern II schloss den 16. Spieltag der Regionalliga Südwest ab. „Wenn man zu Hause 2:0 gegen den Tabellenletzten führt, muss man sich cleverer anstellen ...“, kommentierte FCS-Trainer Dirk Lottner den 3:3-Endstand, der für den Tabellenzweiten eine Enttäuschung darstellte. Behrens (2.) und Patrick Schmidt (35.) hatten früh einen vermeintlich sicheren Erfolg des Favoriten auf den Weg gebracht, bevor Tino Schmidt die Gäste überraschend noch vor der Pause heran brachte (41.). Nach dem Seitenwechsel kam Lautern immer besser ins Spiel, glich durch Seufert aus (78.) und hatte die Chance, seinerseits in Führung zu gehen. Statt dessen markierte nun Saarbrücken überraschend den nächsten Treffer: Müller sorgte für das 3:2 (85.), das allerdings noch nicht der Schlusspunkt dieser wechselvollen Partie war. In der Nachspielzeit drückte Becker das Leder zum 3:3-Endstand über die Linie. „Wir waren beim starken Tabellenzweiten keinesfalls die schlechtere Mannschaft und nach dem 2:2 war es sogar schade, dass es am Ende nicht zu mehr gereicht hat“, fand FCK-Übungsleiter Hans Werner Moser.

Die Lauterer blieben dank des Punktgewinns in der Tabelle knapp vor den punktgleichen Kickern des FC Nöttingen, der die Stuttgarter Kickers mit 2:1 bezwungen hatte. Elversberg (1:0 beim FK Pirmasens) behauptete die Tabellenspitze, hat aber, wie Waldhof Mannheim (1:0 bei Watzenborn-Steinberg), ein Spiel mehr absolviert als die Konkurrenz. Hoffenheim II (2:1 beim TuS Koblenz) und der TSV Steinbach (1:1 bei Wormatia Worms) verblieben in der Spitzengruppe. Die große Wende glückte den Offenbacher Kickers im Spiel gegen den SSV Ulm, nachdem die Gäste zur Pause mit 2:0 führten (14., Braig/41., Rathgeber). Seine Mannschaft konnte die hohe Laufintensität der ersten 45 Minuten nicht durchhalten, erklärte SSV-Trainer Stephan Baierl. Firat (62./90.) und Hodja (78.) kippten das Spiel zugunsten des OFC.

Unser Zwei- beziehungsweise Dreikampfverhalten war ungenügend.

— Ralf Rangnick